Präzisionsmechanik
Unser Maschinenpark konnte durch eine neue CNC-Drehmaschine
erweitert werden. Die Maschine ist seit der KW 50 in Betrieb.
Damit können mittelschwere bis schwere Teile (2 Tonnen) bear-
beitet werden. Die Spitzenweite beträgt 2m, der maximale Dreh-
durchmesser 550 mm. Der Revolver kann mit 12 Werkzeugen bestückt
werden (normale sowie angetriebene). Damit ist die Sumec AG in
der Lage, für Sie Drehteile rationell und kostengünstig herzu-
stellen. Mit der C-Achse und den angetriebenen Werkzeugen werden
Fräsungen und Bohrungen direkt auf der Drehmaschine in einer Auf-
spannung hergestellt. Die Drehmaschine ist mit einem 30 Kw Motor
mit ca. 1600 Nm Drehmoment ausgerüstet. Grosse Spantiefen und
Vorschübe sind somit gewährleistet.
Technischen Daten im Überblick:
- Max. Dreh-ø: 550mm
- Stangendurchlass: ø116.5 mm
- Werkzeuge: 12 Stk, alle können angetrieben werden
- Steuerung: Fanuc 21i Manuel Guide
- Gesamtleistung: 48 Kw, 1610 Nm Drehmoment
- Spitzenweite: 2'020 mm
Projekt Neutralisation
Im letzten Jahr konnte in der Firma Borregaard in Luterbach ein grosses Projekt realisiert werden. Die Sumec wurde unter anderem damit beauftragt, eine Neutralisation für Abwässer aufzubauen. Diverse Rohrleitungen in nichtrostendem Stahl, sowie in Kunststoff, sind komplett vor Ort geschweisst und geklebt worden. Ein Beispiel kann unter Bild 1 betrachtet werden.
Unser Betrieb übernahm gleichzeitig die Aufgabe, alle dazugehörigen Pumpen und Aggregate zu montieren. Des weiteren wurde von unserem Team eine komplette Bahn- und LKW Verladestation hergestellt und montiert. Unsere geprüften Anlagen- und Apparatebauer schweissten Leitungen von der grösse DN 25 bis DN 600. Das Mechaniker- Team installierte diverse Aggregate, Rohrleitungen und Stahlbauten. Im Bild 2 sieht man die Verladestation für LKW und Bahn. Der Stahlbau wurde in der Sumec komplett hergestellt und anschliessend vor Ort montiert. Hier wird die verdünnte und konzentrierte Schwefelsäure, die für die Neutralisation benötigt wird, entladen. Um ein rasches Entladen zu gewährleisten sind zwei leistungsstarke Pumpen installiert worden.
Im Bild 3 sind diverse Rohrleitungen in Stahl und Kunststoff
zu sehen. Teilweise sind die Leitungen isoliert und elektrisch
beheizt, damit das Medium bei niedrigen Temperaturen nicht gefriert.
Die rostige Stahlleitung musste aus säuretechnischen Gründen verbaut
werden, da alle anderen Materialien nicht resistent gegen das Medium
sind.



